Reisetipps für den nordkanadischen Yukon

Reisetipps für den nordkanadischen Yukon

Wer schon immer davon träumte, die wilde Natur Kanadas zu erleben, findet mit dem Yukon das perfekte Ziel. Das Territorium im Nordwesten des Landes beeindruckt mit faszinierenden Landschaften, einmaliger Natur und einer spannenden Tierwelt. Das Potenzial für unvergessliche Abenteuer ist also groß. Doch was macht den Yukon aus? Und was sollte sich der Reisende auf keinen Fall entgehen lassen?

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Reisetipps für den nordkanadischen Yukon

Hier sind unsere Reisetipps für den nordkanadischen Yukon!:

Die Anreise und ein paar Daten zum Yukon

Das Territorium im Nordwesten Kanadas ist am besten über seine Hauptstadt Whitehorse zu erreichen, die zugleich der optimale Startpunkt für die Tour durch das Gebiet ist. Rund fünf Kilometer vom Stadtzentrum entfernt, befindet sich der Erik Nielsen Whitehorse International Airport.

Flugverbindungen gibt es von mehreren deutschen Flughäfen. Meistens handelt es sich dabei um Flüge mit einem Zwischenstopp in Vancouver. Vor allem im Sommer werden aber auch Direktflüge angeboten.

Der Yukon selbst erstreckt sich über eine Fläche von 482.443 Quadratkilometer. Damit ist er rund ein Viertel größer als Deutschland, hat aber gerade einmal rund 43.000 Einwohner. Die Amtssprachen sind Englisch und Französisch. Als Reiseziel eignet sich der Yukon das ganze Jahr über, denn jede Jahreszeit hat ihre eigenen und besonderen Höhepunkte zu bieten.

Während es im Sommer mit knapp über 20 Grad nicht zu heiß wird, kann das Thermometer im Winter durchaus auf -30 Grad fallen. Die Zeitverschiebung zu Deutschland beträgt im Sommer sieben und im Winter acht Stunden.

Die Hauptstadt Whitehorse

Whitehorse ist nicht nur die Hauptstadt des Territoriums, sondern auch einer der wichtigsten Orte, die sich der Reisende unbedingt anschauen sollte. Direkt am Yukon River gelegen, punktet die Stadt mit einer malerischen Kulisse aus Wäldern und Seen. In den verschiedenen Museen, Galerien und dem Yukon Arts Center kommen Fans von Kunst und Kultur auf ihre Kosten.

Zu den größten Attraktionen gehören aber die Takhini Hot Springs. Hierbei handelt es sich um natürliche Quellen, die 42 Grad warmes, mineralhaltiges Wasser an die Oberfläche sprudeln.

Das Thermalwasser wird in zwei miteinander verbundene Pools weitergeleitet. Dort kann sich der Reisende eine entspannte Auszeit gönnen, sich erholen und die atemberaubenden Eindrücke auf sich wirken lassen.

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Die Goldgräberstadt Dawson

Obwohl Dawson gerade einmal 1.400 Einwohner zählt, ist sie die zweitgrößte Stadt im Yukon. Schon die Lage am Fluss macht die Stadt zu einem sehr idyllischen Fleckchen Erde. Richtig besonders wird die charmante Stadt aber durch ihre spannende Geschichte. Die frühere Hauptstadt des Territoriums versetzt den Reisenden nämlich in die Zeit des Goldrausches zurück.

Unbedingt einen Besuch wert sind das Dawson City Museum, das Jack London Museum und der historische Schaufelraddampfer S.S. Keno. Schlendert der Reisende durch die Straßen, kann er die herrlichen bunten Häuser bewundern, die im Laufe der Zeit liebevoll restauriert wurden.

Und wenn der Reisende sein Glück versuchen möchte, ist er im Diamond Tooth Gerties, dem ältesten und nördlichsten Spielcasino Kanadas, an der richtigen Adresse.

Doch neben Geschichte und Spaß hat Dawson auch viel Action zu bieten. So kann der Reisende zum Beispiel mit dem Hubschrauber über den Yukon fliegen. Im Sommer kann er die Gegend per Boot oder Kanu erkunden, im Winter bei einer Snowboard-Tour.

Der Kluane Nationalpark

Hat der Reisende die beiden bedeutsamsten Städte erkundet, wird es Zeit für die wilde und raue Natur des Nordens. Dafür bietet sich der Kluane Nationalpark im Südwesten des Territoriums an. Der Nationalpark beherbergt die größten nicht-polaren Gletscherfelder der Welt. Dazu kommt mit dem 5.959 Meter hohen Mount Logan der höchste Berg Kanadas.

Eine Wanderung durch den Nationalpark, der zum Weltnaturerbe der UNESCO gehört, lässt die Herzen aller Abenteurer und Naturfans höher schlagen. Wilde Flüsse, majestätische Gebirge, atemberaubende Gletscher, Wälder und Wiesen lassen eine einmalige Kulisse entstehen.

Mindestens genauso spannend ist die Tierwelt. Mit etwas Glück kann der Reisende Grizzlybären, Karibus oder Elche in freier Wildbahn beobachten.

In den Sommermonaten eignen sich Rafting- Kanu- oder Wandertouren besonders gut, um den Park zu erkunden. Im Winter hingegen kann der Reisende auf Langlaufski oder einen Hundeschlitten zurückgreifen.

Der Tombstone Territorial Park

Im Herzen des Yukon befindet sich der Tombstone Territorial Park. Seine einzigartige Landschaft ist vor allem durch imposante Gebirge geprägt. In der weiten, wilden Natur sind unter anderem Bären, Karibus und Schafe zu Hause.

Einen Besuch wert ist der Park aber auch deshalb, weil er viel über die Geschichte und Kultur der Indianer erzählt. Gezielt darüber informieren kann sich der Reisende im Besucherzentrum. Wie der gesamte Yukon ist auch der Park ein ganzjähriges Reiseziel. Besonders schön ist es aber im Herbst.

Wenn die Natur ein grandioses Farbenspiel in Gelb- bis Rottönen zaubert, gibt es kaum einen schöneren Ort, um den Indian Summer mit eigenen Augen zu sehen.

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Die Nordlichter

Wenn der Reisende schon immer davon geträumt hat, die faszinierenden Nordlichter zu bestaunen, sollte er im Herbst oder Winter in den Yukon reisen. Zwischen September und März stehen die Chancen gut, das bunte Farbspektakel zu erleben.

Von Whitehorse und Dawson aus werden dafür Touren angeboten, bei denen der Reisende erst mit dem Hundeschlitten unterwegs ist, um es sich dann vor einer Blockhütte gemütlich zu machen und den Himmel zu bewundern.

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Gerd Fröhlich, - Auslandskorrespondent, Gabi Naue-Rogers, - Expat in Amerika (USA) und Tobi Meissner, - Reiseblogger und Backpacker, sowie Christian Gülcan, Betreiber und Redakteur dieser Webseite, schreiben hier Wissenswertes, Tipps, Anleitungen und Ratgeber zu den USA und der Greencard.

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