Reisetipps für San Francisco, 2. Teil

Reisetipps für San Francisco, 2. Teil

Die Golden Gate Bridge und Alcatraz, hügelige Straßen und einen einzigartigen Charme: Das und noch viel mehr hat San Francisco zu bieten!

Vielseitig, eigensinnig, lebendig, auf liebenswerte Art verrückt, außergewöhnlich, cool, legendär, wunderschön: Um San Francisco zu beschreiben, ließe sich eine lange Liste an Adjektiven zusammentragen.

Und an jedem dieser Adjektive ist etwas dran. Wer schon einmal in San Francisco war, ist begeistert und fasziniert zugleich. Denn irgendwie stellt sich in der kalifornischen Stadt ganz automatisch gute Laune und ein Gefühl von schier grenzenloser Freiheit ein.

Um das Fernweh und die Reiselust zu wecken, haben wir in einem zweiteiligen Beitrag Reisetipps für San Francisco zusammengestellt. Mit Infos zu Fortbewegungsmöglichkeiten in der Stadt, Chinatown und Little Italy, Shopping und dem Nachtleben haben wir im 1. Teil schon einen kleinen Vorgeschmack darauf gegeben, was den Besucher erwartet.

Jetzt, im 2. Teil, geht es um Sehenswürdigkeiten, die sich der Besucher auf keinen Fall entgehen lassen sollte:

 

Die Lombard Street und die Fisherman‘s Wharf

San Francisco ist für seine hügeligen, mitunter sogar richtig steilen Straßen bekannt. In kaum einer anderen Stadt legt der Besucher bei einer Stadttour so viele Höhenmeter zurück wie hier. Ein ganz besonderes Highlight ist aber die Lombard Street. Die Lombard Street wird auch die kurvigste Straße der Welt genannt und allein der Anblick der Autos, die sich durch die steile und kurvige Straße schlängeln, ist spektakulär.

Von hier aus ist es nicht weit zur Fisherman‘s Wharf. Hier erwartet den Besucher San Francisco-Feeling pur. So weht ihm der raue Küstenwind um die Nase, während er den Seelöwen bei ihrer gemütlichen Auszeit an Pier 39 zuschauen kann. Eingerahmt wird das Ganze von der Straßenmusik, die durch den Hafen schallt und an jeder Ecke anders klingt.

Extra-Tipp: Wenn der Besucher schon im Hafen ist, sollte er sich einen kleinen Segeltörn durch die Bucht von San Fransisco gönnen. Die Boote legen an Pier 39, dort wo die Seelöwen sind, ab und schippern am Pier, an Alcatraz und an der Golden Gate Bridge vorbei durch die Bucht. Getränke und Snacks sind bei den Segeltouren meist inbegriffen. So kann der Besucher herrlich entspannen und jede Menge Erinnerungsfotos schießen.

 

Die Golden Gate Bridge und der Ghirardelli-Square

Die Golden Gate Bridge gehört zu den berühmtesten Wahrzeichen der Stadt und ein Erinnerungsfoto ist einfach ein Muss. Noch besser ist natürlich, wenn sich der Besucher die Brücke nicht nur anschaut, sondern auch überquert. Leiht sich der Besucher einen Mietwagen, kann er die verschiedenen Aussichtsplattformen auf beiden Seiten der Brücke ansteuern.

Allerdings kann es hier ziemlich schwierig werden, einen Parkplatz zu ergattern. Ist der Besucher sportlich, kann er sich zu Fuß auf den Weg machen. Ein guter Kompromiss wiederum ist, wenn sich der Besucher ein Fahrrad ausleiht und damit über die Brücke und nach Sausalito radelt. Das idyllische Örtchen Sausalito lädt zu einem gemütlichen Bummel durch die charmanten Gassen ein. Und vom Hafen aus ist der Blick auf die Bucht von San Francisco und die Golden Gate Bridge richtig gut.

Mindestens genauso schön ist der Blick auf die Golden Gate Bridge von der berühmten Ghirardelli-Square aus. Die ehemalige Schokoladenfabrik hält auch heute noch allerlei Köstlichkeiten aus Schokolade und Sahne für Naschkatzen bereit. Steht der Besucher nicht auf Süßes, kann er es sich auf der großen Wiese vor der Fabrik gemütlich machen oder über die Promenade schlendern und eben die weltbekannte Brücke bewundern.

 

Der Alamo Square

Am Alamo Square stehen die sogenannten Painted Ladies. Die kleinen Häuser im viktorianischen Stil mit ihren bunten Fassaden sind in zahlreichen Fernsehserien aufgetaucht und so zu einem echten Aushängeschild von San Francisco geworden.

Von einem kleinen Hügel aus eröffnet sich der perfekte Blick auf die Häuschen, hinter denen sich die Skyline von San Francisco erhebt. Damit ist ein weiteres Fotomotiv im Kasten.

 

Die Twin Peaks

Die Twin Peaks, die beiden berühmten Hügel mitten im Stadtgebiet, sind der ideale Aussichtspunkt und ein herrlicher Ort, um einen Sonnenuntergang zu beobachten. Zu erreichen sind die Hügel am besten mit dem Mietwagen.

Dazu fährt der Besucher über den Twin Peak Boulevard, bis er zum Christmas Tree Point gelangt. Hier befindet sich eine Aussichtsplattform auf einem der Hügel. Ratsam ist aber, entweder früh morgens oder gegen Abend hierher zu fahren. Denn tagsüber wird es schwer, einen Parkplatz zu bekommen.

 

Alcatraz

Tickets für eine Überfahrt zum legendären Gefängnis Alcatraz sind am Pier 33 erhältlich. Da sehr viele Besucher zum „Fels der Verzweiflung“ möchten, ist es aber mitunter gar nicht so einfach, noch einen Platz zu bekommen. Der Besucher sollte sich deshalb frühzeitig um sein Ticket kümmern.

Natürlich ist Alcatraz, das früher als das sicherste Gefängnis des Landes galt, ein typischer Touristenspot. Ein Besuch lohnt sich aber trotzdem, denn die Sagen und Legenden sind spannend und wirken noch lange nach. Außerdem ist es ein einzigartiges Gefühl, sich an einem Ort aufzuhalten, an dem einst echte Verbrecher ihre Strafen absaßen.

 

Die Muir Woods

Das Muir Woods National Monument ist ein beeindruckender Wald, in dem sich der Besucher wie in einem mystischen Zauberwald fühlt. Die riesigen Mammutbäume in diesem Wald scheinen bis in den Himmel zu reichen. Der Wald liegt etwa 15 Meilen nördlich von San Francisco und ein Tagesticket kostet zehn Dollar. Mitten in der grünen Natur kann der Besucher so die vielen Wanderwege ablaufen und die Seele baumeln lassen. Je weiter er sich vom Eingang entfernt, desto eher hat er den beeindruckenden Wald übrigens für sich.

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