12 Dinge, die bei einem Aufenthalt in San Francisco unbedingt dazugehören, Teil 1

12 Dinge, die bei einem Aufenthalt in San Francisco unbedingt dazugehören, Teil 1

San Francisco ist zwar die viertgrößte Stadt in Kalifornien. Trotzdem ist es keine unüberschaubare Großstadt. Ganz im Gegenteil ist San Francisco gut zu überblicken und viele Plätze sind bequem zu Fuß oder mit dem Fahrrad zu erreichen. Dabei ist die Liste an Sehenswürdigkeiten und Attraktionen lang. Wo also anfangen?

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12 Dinge, die bei einem Aufenthalt in San Francisco unbedingt dazugehören, Teil 1

In einer zweiteiligen Liste nennen wir 12 Dinge, die bei einem Aufenthalt in San Francisco unbedingt dazugehören!:

  1. Die Twin Peaks erklimmen.

San Francisco ist die Stadt der 42 Hügel. Alle davon muss sich der Besucher zwar nicht anschauen. Aber zumindest die beiden höchsten Erhebungen sind fast schon Pflicht. Die Twin Peaks, auf Deutsch Zwillingsgipfel, befinden sich mitten in der Stadt, mehr oder weniger am Ende der Hauptverkehrsader Market Street.

Folgt der Besucher dieser Straße, erreicht er nach einiger Zeit die Gipfel. Ist ihm der Verkehr auf der Market Street doch etwas zu viel des Guten, kann er über die Edgewood Avenue auf einem schmalen Pfad durch die grüne Natur spazieren.

Oben angekommen, wird der Besucher mit einem einmaligen Ausblick belohnt. So kann er seinen Blick über Downtown, die Golden Gate Bridge und die Bucht schweifen lassen.

Tipp:

Auf dem Eureka-Gipfel ist es mitunter recht voll und zahlreiche Touristen versammeln sich hier, um Erinnerungsfotos zu schießen. Ruhiger geht es auf dem südlichen Noe Peak zu.

  1. Durch den Golden Gate Park schlendern.

Der Golden Gate Park im Westen der Stadt erstreckt sich über mehr als fünf Kilometer und ist damit sogar größer als der berühmte Central Park in New York. In der weitläufigen Parkanlage finden sich unter anderem ein botanischer Garten, ein japanischer Teegarten, ein Golfplatz und die California Academy of Sciences.

Dazu kommen zahlreiche Wiesen und Seen, die zu Spaziergängen, einem Picknick oder sportlichen Aktivitäten einladen.

Alljährlich im August wird der Park außerdem zum Austragungsort für das Musikfestival Outside Lands. Drei Tage lang geben dann Künstler aus den Genres Indie-Rock, Elektro und HipHop Ihr Können zum Besten.

Möchte der Besucher dem Treiben der Stadt entfliehen, kann er vom Golden Gate Park aus dem Coastal Trail folgen. Die Wanderroute führt über schmale Pfade an den steilen Abhängen der Westküste entlang.

Anders als in der Innenstadt, wo das Leben pulsiert, scheint die Zeit an der Küste stillzustehen. Der Besucher hört nur die brechenden Wellen, die lauter sind als die Geräusche der Stadt. Der Marsch dauert ungefähr drei Stunden und eröffnet am Ende einen freien Blick auf die Golden Gate Bridge.

  1. Am Baker Beach entspannen.

Ein weiterer Ort, der eine grandiose Aussicht auf die Golden Gate Bridge eröffnet, ist der Baker Beach. Der Strandabschnitt im Nordwesten von San Francisco vermittelt echtes Kalifornien-Feeling.

Der Pazifik ist zwar relativ kalt. Selbst im August ist das Wasser kaum wärmer als 20 Grad Celsius.

Doch auch wenn der Besucher nicht baden möchte, kann er den Strand genießen und entspannen, eine Runde Volleyball spielen oder ein bisschen Yoga üben.

  1. Die Street-Art an der Mission bewundern.

Was die Bevölkerung betrifft, blickt der Mission District wie viele Stadtteile in San Francisco auf eine vielfältige Geschichte zurück. Die Mission war immer ein Stadtviertel der kleinen Leute.

Ursprünglich waren hier vor allem Bewohner mit irischen und italienischen Wurzeln zu Hause, heute gilt die Mission als das Latino-Viertel.

In dem Stadtteil geht es quirlig und lebendig zu, in den Straßen reihen sich Gemüsehändler, Pfandhäuser, Secondhandshops und Taco-Restaurants aneinander.

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Dazwischen stehen immer wieder bunt bemalte Wände. Wer sich für Street-Art begeistert, ist an der Mission bestens aufgehoben. Mehrere hundert Wandmalereien warten darauf, bestaunt zu werden.

Die Motive erzählen vom Leben im Stadtviertel, zeigen die Heimat der verschiedenen Bewohner und setzen zum Teil politische Statements. Möchte der Besucher mehr über die Arbeiten und die Künstler erfahren, kann er sich geführten Touren anschließen. Sie finden überwiegend an den Wochenenden statt.

  1. Eine Auszeit im Dolores Park nehmen.

Wenn der Besucher schon im Mission District unterwegs ist, sollte er unbedingt auch einen Abstecher in den Dolores Park machen. Der Park liegt mitten im Stadtviertel am Abhang eines Hügels und hält eine grandiose Ansicht auf die Wolkenkratzer in Downtown und die Bucht dahinter bereit.

Faszinierend für Einheimische und Touristen ist vor allem, dass die multikulturelle Identität der Stadt an keinem anderen Ort so offensichtlich wird wie hier.

Die Bewohner des Viertels, Hipster, Künstler und Obdachlose sitzen genauso wie junge Familien und Senioren entspannt neben Verkäufern, die Marihuana-Produkte anbieten, und genießen das bunte Treiben.

Möchte sich der Besucher nach der gemütlichen Pause noch etwas Geschichte gönnen, kann er sich nicht weit vom Park entfernt das älteste Gebäude in San Francisco anschauen. Die Mission Dolores wurde im Jahr 1776 zu Ehren von Franziskus von Assisi gegründet und selbst schwere Erdbeben könnten dem Gebäude seitdem nichts anhaben.

  1. Mit der Cable Car fahren.

In San Francisco verkehren zwar auch ganz normale Straßenbahnen. Eine echte Attraktion sind aber die deutlich kleineren Hängestraßenbahnen. Die sogenannten Cable Cars fahren auf drei Routen im Nordwesten San Franciscos durch wirklich schöne und sehenswerte Stadtteile wie Pacific Heights, Chinatown oder Union Square.

Während der Fahrt kann sich der Besucher einen Sitzplatz suchen oder sich lässig an eine der frei stehenden Stangen anlehnen.

In beiden Fällen ist es ein tolles Erlebnis, zu beobachten, wie sich die Bahn die steilen Straßen hinauf kämpft, um anschließend wieder hinunterzurollen. Tickets für die Bahn gibt es an jeder Haltestelle und für eine Fahrt werden sieben US-Dollar fällig.

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Gerd Fröhlich, - Auslandskorrespondent, Gabi Naue-Rogers, - Expat in Amerika (USA) und Tobi Meissner, - Reiseblogger und Backpacker, sowie Christian Gülcan, Betreiber und Redakteur dieser Webseite, schreiben hier Wissenswertes, Tipps, Anleitungen und Ratgeber zu den USA und der Greencard.

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