6 englischsprachige Länder zum Aufbessern der Sprachkenntnisse – England & Irland

6 englischsprachige Länder zum Aufbessern der Sprachkenntnisse – England & Irland

Wer in einem Land Wurzeln schlagen möchte, sollte die Landessprache beherrschen. Denn die Sprache ist ein wesentlicher Schlüssel, um sich zu verständigen, Kontakte zu knüpfen und einfach am alltäglichen Leben teilzuhaben. Die vielleicht wichtigste Sprache auf der internationalen Bühne ist Englisch. Als Weltsprache macht sie es möglich, sich überall auszutauschen.

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6 englischsprachige Länder zum Aufbessern der Sprachkenntnisse - England & Irland

Selbst wer in naher Zukunft nicht beabsichtigt, für längere Zeit in den USA zu leben, profitiert davon, wenn er seine Englischkenntnisse auf Vordermann bringt.

Am besten lässt sich dort in eine Sprache eintauchen, wo sie als Muttersprache gesprochen wird. Nun ist Englisch aber nicht gleich Englisch. Denn je nach Land unterscheiden sich die Aussprache und das Vokabular voneinander. Und nachdem Englisch in gut 65 Ländern dieser Welt als Amtssprache gilt und in zahlreichen anderen Staaten als Zweitsprache verwendet wird, ist die Auswahl für ein Reiseziel entsprechend groß.

Als Anregung stellen wir in einer Beitragsreihe sechs englischsprachige Länder vor, die sich optimal zum Aufbessern der Sprachkenntnisse eignen!:

  1. England

Wenn es um das Aufbessern der Englischkenntnisse geht, denken viele im ersten Moment an England. Das ist auch nicht weiter verwunderlich. Schließlich wird hierzulande bereits in der Schule British English gelehrt und auch das Land wird als Thema im Englischunterricht behandelt.

Tatsächlich ist England ein wunderschönes und abwechslungsreiches Reiseziel, das für jeden Geschmack etwas zu bieten hat.

Für einen Städtetrip stehen verschiedenste Orte zur Auswahl. Von quirligen Metropolen über pittoreske Städte bis hin zu charmanten Kleinstädten ist alles vertreten. Neben der bunten und aufregenden Weltstadt London lässt zum Beispiel Liverpool die Herzen aller Fußball- und Beatles-Fans höher schlagen.

Die Universitätsstadt Bath wiederum ist für ihre heißen Naturthermen bekannt, während sich im modischen Bristol das älteste Theater im englischsprachigen Raum befindet, das ohne Unterbrechung als solches genutzt wird. Auch die Küstenorte Brighton und Bournemouth versprechen einen entspannten Aufenthalt in toller Atmosphäre.

Geschichtsfans können jede Menge Burgen und Schlösser entdecken. Mit dem Leeds Castle steht in Kent eines der berühmtesten Schlösser Englands. Nicht weit von London entfernt hat die Queen in Windsor Castle ihren Wohnsitz und das Alnwick Castle nahe der Grenze zu Schottland diente unter anderem als Kulisse für Robin Hood und Harry Potter.

Filmreif sind auch die herrlichen Landschaften Englands. Die weißen Kreidefelsen in Sussex zum Beispiel, die in Robin Hood zu sehen sind, sind mindestens so eindrucksvoll wie die Jurassic Coast, die als Filmkulisse für Oscar Wildes Film-Biografie im Einsatz war.

Nicht zu vergessen ist außerdem natürlich die weltberühmte und sagenumwobene Steinanlage Stonehenge bei Salisbury.

Das Englisch in England

Könnten die Englischkenntnisse eine Auffrischung vertragen, ist England eine gute Wahl. Das britische Englisch klingt nicht nur sehr schön und sauber, sondern ist auch das Englisch, das hierzulande in der Schule unterrichtet wird.

Die Aussprache und das Vokabular sind deshalb vertraut und nach einer kurzen Zeit vor Ort werden die sprachlichen Unsicherheiten zunehmend weniger.

Die Engländer haben zwar den Ruf, eher zurückhaltend und reserviert zu sein. Tatsächlich sind sie aber überaus höflich und sehr freundlich. Sie nehmen es nicht krumm, wenn der Reisende nicht alles auf Anhieb versteht und nachfragen muss oder anfangs etwas holprige Sätze formuliert. Ganz im Gegenteil helfen sie beim Englischlernen gerne weiter.

  1. Irland

Irland punktet mit einer herrlichen Natur, historischen Sehenswürdigkeiten und der überwältigenden Herzlichkeit der Iren. Zwar sollte sich der Reisende darauf einstellen, dass es öfters regnet.

Doch der Regen sorgt dafür, dass die Landschaften in ihrem satten Grün erstrahlen. Weitläufige Seen, majestätische Steinklippen, Sandstrände, malerische Dörfer und urige Pubs schaffen die besten Voraussetzungen für einen grandiosen Aufenthalt.

Meistens startet eine Irland-Reise in der Hauptstadt Dublin. Das Viertel Temple Bar ermöglicht, in die irische Kultur in ihrer schönsten Form einzutauchen. Der Reisende kann durch die kopfsteingepflasterten Straßen schlendern, Sehenswürdigkeiten wie die altehrwürdige St. Patricks Cathedral erkunden oder in charmanten Läden stöbern.

Nach einem Erinnerungsfoto von der berühmten Ha’penny Bridge kann der Tag in einem Pub und mit irischer Folkmusik gemütlich ausklingen.

Abseits der Städte erwartet den Reisenden die einmalige Natur Irlands in ihrer ganzen, unberührten Schönheit. Auf der Halbinsel Iveragh verläuft die Panoramaroute Ring of Kerry, die als eine der schönsten Straßen weltweit gilt. Die Route beginnt im quirligen Örtchen Killarney und führt an malerischen Küsten, traumhaften Buchten und idyllischen Stränden einmal im Kreis herum.

Zweifelsohne wird der Reisende mehr als einmal anhalten, um Erinnerungsfotos zu schießen oder einfach abzuwarten, bis die Schafe die Straße überquert haben.

Ein unvergessliches Erlebnis ist garantiert auch der Anblick, wenn die Sonne hinter der Steilküste Cliffs of Moher im Südwesten Irlands untergeht.

Das Englisch in Irland

In Irland wird das sogenannte Hiberno Englisch gesprochen. Dieses Englisch klingt anders als das britische Englisch. Es wirkt weniger steif und förmlich, sondern spiegelt eher das lockere und fröhliche Lebensgefühl der Iren wider.

Je nach Landesteil gibt es außerdem unterschiedliche Akzente, ähnlich wie die Dialekte in Deutschland.

Anfangs kann es etwas ungewohnt sein, das irische Englisch zu verstehen. Doch schon nach kurzer Zeit sind die Ohren mit dem charmanten Dialekt vertraut. Und an Gelegenheiten zum Üben wird es dem Reisenden nicht mangeln. Denn die Iren sind ein offenes, herzliches und geselliges Völkchen, die sich immer Zeit für einen Plausch nehmen.

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Gerd Fröhlich, 48 Jahre, Auslandskorrespondent, Gabi Naue-Rogers, 41 Jahre, Expat in Amerika und Tobi Meissner, 38 Jahre, Reiseblogger und Backpacker, sowie Christian Gülcan, Betreiber und Redakteur dieser Seite, schreiben hier Wissenwertes, Tipps, Anleitungen und Ratgeber zu den USA und der Greencard.

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