Scottsdale in Arizona – Infos und Tipps, 2. Teil

Scottsdale in Arizona – Infos und Tipps, 2. Teil

Cowboys in Karohemden, wilde Pferde, urige Saloons, eindrucksvolle Wüstenkakteen und all die anderen Dinge, die das typische Wild-West-Flair ausmachen, kommen einem bei Scottsdale schnell in diesen Sinn. Immerhin bezeichnet sich die Stadt selbst als die “West’s Most Western Town”.

Scottsdale in Arizona - Infos und Tipps, 2. Teil

Aber Scottsdale ist eben weit mehr nur ein Ort, der die altbekannte Kulisse von Western aufleben lässt.

Die Stadt in Arizona gibt sich modern, bunt und äußerst vielseitig. Das einzige College weltweit, in dem die Studenten die Fertigkeiten eines echten Cowboys lernen, findet sich genauso in der Stadt wie Luxus-Spas und Shopping-Meilen. Edle Sterne-Restaurants stehen neben mexikanischen Dinern und urigen Westernkneipen.

Und genau dieses moderne Flair, das jung ist und dabei trotzdem die Wild West-Vergangenheit nicht vergisst, macht Scottsdale unglaublich charmant.

Nicht umsonst zählt die Stadt schon seit mehreren Jahren zu den lebenswertesten Städten der USA. Gleichzeitig hat sich Scottsdale zu einem sehr beliebten Urlaubsort entwickelt, den auch US-Promis zu schätzen wissen.

Grund genug, sich den Ort einmal näher anzuschauen. In einem zweiteiligen Beitrag haben wir dafür Infos und Tipps rund um Scottsdale in Arizona zusammengetragen.

Dabei ging es im 1. Teil mit ein paar grundlegenden Daten zur Stadt und Hinweisen zum Klima los. Außerdem haben wir Anregungen gegeben, was der Reisende in der Stadt selbst unternehmen kann.

Jetzt, im 2. Teil, kümmern wir uns um spannende Aktivitäten, die den Aufenthalt abwechslungsreich und unvergesslich machen:

 

Mit dem Mountainbike durch die Wüste

Als feuchteste Wüste der Welt hat die Sonora-Wüste eine Artenvielfalt zu bieten, die ihresgleichen sucht. Unzählige Pflanzen und Tiere sind hier heimisch. Gleichzeitig entsteht dadurch ein einmaliges Bild, das sich der Reisende auf keinen Fall entgehen lassen sollte.

Eine Möglichkeit dafür ist, sich mit dem Mountainbike auf den Weg zu machen. Wenn der Reisende nicht ganz so geübt ist, bucht er am besten eine geführte Tour.

Ein ortskundiger Guide zeigt ihm dann die schönsten Strecken. Hat der Reisende mehr Off-Road-Erfahrung, kann er die Wüste auch auf eigene Faust erkunden. Im McDowell Sonoran Preserve beispielsweise kann sich der Reisende auf einem Wegenetz austoben, das rund 300 Kilometer umfasst.

Aber es muss nicht unbedingt ein Mountainbike sein. Möchte sich der Reisende wie ein echter Cowboy fühlen, kann er sich auf ein Pferd schwingen und den Pfaden folgen.

Moderner wird die Tour, wenn der Reisende bei einer geführten Überlandfahrt mit dem Geländewagen Canyons und unberührte Täler erkundet.

Eine Wandertour auf den Camelback Mountain

Der Camelback Mountain ist ein rund 825 Meter hoher Berg. Seinen Namen verdankt er der Form, die an die beiden Höcker eines Kamels erinnert. Für eine Wanderung auf den Berg stehen zwei verschiedene Wege zur Auswahl.

Das ist zum einen der Echo Canyon Trail und zum anderen der Colla Trail. Beide Wege führen zum Gipfel, der Aufstieg dauert je nach Kondition und eigenem Tempo eine bis drei Stunden.

Grundsätzlich ist die Wanderung auch für Anfänger geeignet. Eine gewisse Fitness sollte aber vorhanden sein. Außerdem braucht der Reisende unbedingt festes Schuhwerk. Denn die Pfade sind steinig, teilweise sehr steil und mitunter muss der Reisende etwas klettern.

Stille wird der Reisende bei seiner Wanderung vermutlich nicht genießen können. Viele Touristen machen sich nämlich auf den Weg nach oben, während die Einheimischen hier gerne ihr morgendliches Workout absolvieren.

Doch oben angekommen, wird der Reisende mit einem herrlichen Panoramaausblick über Scottsdale und Phoenix belohnt.

Paddeln auf dem Salt River

Über 320 Kilometer fließt der Salt River durch Arizona. Schließt sich der Reisende einer Kajaktour an, kann er recht entspannt über den Fluss paddeln und die herrliche Kulisse der vielseitigen Wüste auf sich wirken lassen.

Mit etwas Glück kann er vom Wasser aus Wildpferde oder sogar Weißkopfadler beobachten. Darf es etwas rasanter zugehen, ist eine Raftingtour das Richtige.

Doch der Salt River ist nicht die einzige Wasserstelle. Insgesamt gibt es in der Wüste acht verschiedene Flüsse und Seen, die zu Wassersport unterschiedlicher Art einladen.

Eine Ballonfahrt über die Wüste

Wollte der Reisende schon immer mal im Heißluftballon durch die Lüfte schweben, kann er sich diesen Wunsch in Scottsdale erfüllen. Eine etwa einstündige Fahrt kostet ab 170 US-Dollar und beschert dem Reisenden in einer Höhe von bis zu anderthalb Kilometern über dem Boden fantastische Aussichten auf die Wüste.

Besonders eindrucksvoll wird die Fahrt übrigens bei Sonnenauf- oder Sonnenuntergang. Denn dann sorgt das Licht für ein besonders schönes Farbenspiel.

Golfen in Scottsdale

Neben Kunst und Kultur, Shopping und Wellness darf eine Sache in Scottsdale nicht fehlen:

Golf. Über 200 Golfflächen in der näheren Umgebung, die stets in hervorragendem Zustand sind und sich harmonisch in die beeindruckende Kulisse der Sonora-Wüste einfügen, machen Scottsdale zu einem echten Golferparadies.

Kein Wunder, dass sich hier regelmäßig Fans und Stars der Sportart einfinden. Selbst wenn der Reisende zuvor noch nie ein Green betreten hat, hat er also die beste Gelegenheit, um den Golfschläger probeweise zu schwingen.

Winter in Scottsdale:

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Inhaber bei Artdefects Media Verlag
Gerd Fröhlich, 48 Jahre, Auslandskorrespondent, Gabi Naue-Rogers, 41 Jahre, Expat in Amerika und Tobi Meissner, 38 Jahre, Reiseblogger und Backpacker, sowie Christian Gülcan, Betreiber und Redakteur dieser Seite, schreiben hier Wissenwertes, Tipps, Anleitungen und Ratgeber zu den USA und der Greencard.
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