Ein Streifzug durch Seattle, 2. Teil

Ein Streifzug durch Seattle, 2. Teil

Kunst, Kultur und Musik, ein multikulturelles Flair, namhafte Weltkonzerne, spannende Sehenswürdigkeiten, eine beeindruckende Skyline und wunderschöne Grünanlagen: Seattle hat einiges zu bieten. Doch obwohl viele die Stadt im Washington State aus Film und Fernsehen kennen, wird sie eher selten zum Ziel für einen Städtetrip.

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Seattle

Das ist sehr schade! Denn die Metropole ist nicht nur wirklich sehenswert, sondern wird oft völlig unterschätzt. Um die Reiselust zu wecken und als kleinen Vorgeschmack unternehmen wir jedenfalls einen Streifzug durch Seattle…

Die Parks und Grünanlagen in Seattle

Im 1. Teil unseres Streifzugs haben wir über die Anreise, die kulturellen Highlights, interessante Sehenswürdigkeiten und die Wirtschaft in Seattle berichtet. Davon, dass Seattle so grün ist, dass die Stadt auch Emerald City – die smaragdgrüne Stadt – genannt wird, war bisher aber noch nicht die Rede. Doch das soll sich jetzt ändern. Tatsächlich bietet Seattle sehr viel Grün, das dazu einlädt, die Idylle zu genießen, durchzuatmen und die Energieakkus wieder aufzuladen.

Unbedingt einen Besuch wert ist zum Beispiel der Seattle Japanese Garten. Als ein Teil vom Botanischen Garten entzückt er vor allem im Frühling und im Herbst mit einer spektakulären Farbenpracht. Schön ist auch der Discovery Park an der Westküste von Seattle.

Wenn der Besucher durch diesen Park schlendert, hat er dank des Leuchtturms und der Wanderwege fast das Gefühl, irgendwo an der Nordsee zu sein. Der Discovery Park ist eine der größten frei zugänglichen Parkanlagen der Stadt.

Doch auch mitten im Zentrum kann der Besucher grüne Idylle genießen. Ein gutes Ziel dafür ist der Lake Union. Hier kann sich der Besucher eine kurze Auszeit gönnen, die startenden Wasserflugzeuge beobachten oder auch eine Runde joggen gehen.

Generell gibt es in Seattle überall kleinere Grünanlagen und größere Parks. Und im Unterschied zu vielen anderen US-amerikanischen Großstädten sind die Grünflächen und Bäume in Seattle das ganze Jahr über herrlich grün. Ihren Beinamen hat die Stadt also durchaus zu Recht.

Die kulinarischen Highlights in Seattle

Seattle ist für eine sehr gute Küche bekannt. So sollte sich der Besucher die Gelegenheit, Fisch und Meeresfrüchte zu probieren, nicht entgehen lassen. Vor allem im Hafenviertel gibt es viele Restaurants, die fangfrische Muscheln, Fisch und allerlei andere Köstlichkeiten aus dem Meer servieren. Aber natürlich findet der Besucher auch Bars und Restaurants mit anderen Speisekarten. Vom Italiener und Chinesen über US-amerikanische Küche bis hin zum Mexikaner ist alles vertreten, was das Herz begehrt.

Fans von Kaffeespezialitäten kommen ebenfalls auf ihre Kosten. An der Waterfront, direkt gegenüber des Pike Place Markets, befindet sich nämlich die erste Starbucks-Filiale der Welt. Noch ein bisschen schöner ist die Starbucks Rösterei in Capitol Hill.

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Riesige Maschinen, in denen Kaffee geröstet wird, sorgen hier für ein einmaliges Ambiente. Ist der Besucher im Hafenviertel, sollte er aber einen kurzen Abstecher zum Pike Place Market machen. Der Markt eignet sich prima für einen Bummel und eine Einkaufstour. Am Eingang machen Fischstände den Eingang. Weiter geht es dann mit Obst und Gemüse, Gewürzen, Ölen und Brotaufstrichen, Blumen, Kleidung, Schmuck und Deko. Zwischen den Ständen sorgen Straßenmusiker für abwechslungsreiche Unterhaltung.

Ein weiteres Highlight in Seattle sind die Weine. Wenn es um Weine aus den USA geht, werden die meisten zwar an Kalifornien denken. Doch der Bundesstaat Washington ist mit einer Anbaufläche von rund 12.000 Hektar nach Kalifornien das zweitgrößte Anbaugebiet der USA. Dass die Weine nicht so bekannt sind, liegt vermutlich auch daran, dass gut 80 Prozent vor Ort konsumiert werden.

Jedenfalls liegt rund 30 Kilometer vom Zentrum Seattles entfernt das Woodinville Wine Country. Das ist ein Weinanbaugebiet mit 116 Weingütern. Hier kann sich der Besucher über den Weinbau in Washington informieren – und sich bei einer Weinprobe natürlich selbst von der guten Qualität überzeugen.

2 Tipps für Ausflüge

In Seattle selbst gibt es eigentlich schon mehr als genug zu entdecken. Doch durch die gute Lage der Stadt bietet es sich an, den einen oder anderen Ausflug in die Umgebung zu unternehmen. Und dafür haben wir zwei Tipps:

  1. Olympic Peninsula: Die Halbinsel steuert der Besucher am besten mittels Fähre über Bainbridge Island an. Denn von der Fähre aus eröffnet sich ein toller Blick auf die Skyline von Seattle. Gleichzeitig ist das das Bild, das alle Fans der Ärzteserie Grey‘s Anatomie bestens kennen dürften. Die Halbinsel selbst besteht fast komplett aus dem Olympic Nationalpark und hält damit ein einmaliges Naturerlebnis bereit. Der Besucher kann hier die Seele an Naturstränden baumeln lassen, durch den sattgrünen Regenwald streifen oder herrliche Aussichten von den Bergen genießen. Außerdem lernt er etwas über die Geschichte der Tribes, der Ureinwohner Washingtons, und kann ihre kunstvollen Totempfähle bewundern.
  2. Snoqualmie Valley: Ist der Besucher Fan der Serie Twin Peaks, sollte das Snoqualmie Valley unbedingt auf seiner Programmliste stehen. Ein Großteil der Serie wurde nämlich hier gedreht. Durch die eindrucksvollen Wasserfälle lohnt sich der Ausflug aber auch für Naturfreunde.

Mehr Anleitungen, Tipps und Ratgeber:

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Redaktion

Gerd Fröhlich, 48 Jahre, Auslandskorrespondent, Gabi Naue-Rogers, 41 Jahre, Expat in Amerika und Tobi Meissner, 38 Jahre, Reiseblogger und Backpacker, sowie Christian Gülcan, Betreiber und Redakteur dieser Seite, schreiben hier Wissenwertes, Tipps, Anleitungen und Ratgeber zu den USA und der Greencard.

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