Ein Ferienhaus in den USA mieten – Infos und Tipps

Ein Ferienhaus in den USA mieten – Infos und Tipps

Wer im Urlaub ist, wohnt meistens in einem Hotel oder einem Motel. Doch eine schöne Alternative dazu kann sein, sich ein Ferienhaus oder eine Ferienwohnung zu mieten. Nur. Wie funktioniert das Ganze? Und worauf gilt es zu achten? In diesem Beitrag haben wir Infos und Tipps zur Miete einer Ferienunterkunft in den USA zusammengestellt!

Ein Ferienhaus in den USA mieten - Infos und Tipps

Welche Vorteile hat es, ein Ferienhaus in den USA zu mieten?

Ein Ferienhaus oder eine Ferienwohnung zu mieten, ist vor allem dann interessant, wenn der Aufenthalt etwas länger ausfällt. Gleiches gilt, wenn der Reisende mit der ganzen Familie oder in einer größeren Gruppe unterwegs ist. Denn bei mehreren Personen müssen in aller Regel auch mehrere Hotelzimmer gebucht werden.

Ein Vorteil vom Ferienhaus oder einer Ferienwohnung ist die größere Privatsphäre. Der Reisende hat die Unterkunft für sich, kann sich frei bewegen und oft auch Extras wie einen eigenen Pool oder einen schönen Grill im Garten nutzen. Zudem lebt er nicht aus dem Koffer, sondern kann sich häuslich einrichten. So kann er hautnah in den amerikanischen Lifestyle eintauchen.

Nicht zuletzt spielen auch die Kosten eine Rolle. Je nach Ort und Saison kann die Miete für ein Ferienhaus ein ganzes Stück preiswerter sein als die Übernachtungskosten in einem Hotel.

Ist ein Ferienhaus oder eine Ferienwohnung die bessere Wahl?

Für welche Art von Unterkunft sich der Reisende entscheidet, hängt natürlich in erster Linie von seinem eigenen Geschmack ab. Aber auch die Anzahl der Personen, der Ort und das Budget spielen eine Rolle.

Ein Ferienhaus bietet genug Platz für eine Familie mit Kindern oder eine Reisegruppe. Mietet sich der Reisende zusätzlich noch einen Leihwagen, kann er bequem und flexibel die Gegend erkunden und verschiedene Ausflüge machen. Viele Ferienhäuser sind mit einem Pool und einem Grill ausgestattet.

Auch entspannten Urlaubstagen im Ferienhaus steht dadurch nichts im Wege. Je nach Standort verfügen die Ferienhäuser außerdem über einen eigenen Bootsanleger.

Die Mietdauer bei Ferienhäusern in den USA ist meist wochenweise geregelt. Und der Reisende muss die Unterkunft mindestens eine Woche lang mieten. Im Unterschied dazu kann er eine Ferienwohnung oft auch nur für ein paar Tage oder übers Wochenende buchen.

Außerdem kostet eine Wohnung weniger als ein ganzes Haus. Gleichzeitig ist eine Wohnung natürlich kleiner. Deshalb bietet sich eine Ferienwohnung hauptsächlich für Einzelpersonen, Paare oder kleine Familien an.

In Großstädten wird dem Reisenden oft gar nichts anderes übrig bleiben, als sich für eine Ferienwohnung zu entscheiden. Denn in Metropolen wie zum Beispiel New York oder Miami ist das Angebot an Ferienhäusern sehr überschaubar.

Der Reisende sollte dann aber darauf achten, dass zur Wohnung ein Parkplatz dazugehört oder öffentliche Verkehrsmittel fußläufig zu erreichen sind.

Sollte der Reisende das Ferienhaus von Privat oder über eine Agentur mieten?

Es gibt sowohl in Deutschland als auch in den USA verschiedene Plattformen, über die Ferienhäuser und Ferienwohnungen von Privat gemietet werden können. Die Mietpreise sind meist auch günstiger als bei der Buchung über eine Agentur.

Bei einem privaten Anbieter sollte der Reisende aber genau hinschauen. Denn falls es Probleme gibt, muss sich der Reisende vor Ort selbst um eine Einigung mit dem Vermieter bemühen.

Das heißt natürlich nicht, dass der Reisende mit einem Privatanbieter schlechter beraten ist. Nur sollte er sich eben die Fotos und die Bewertungen sorgfältig ansehen und Fragen vor einer Buchung stellen.

Eine Agentur hat einerseits verbindliche AGB, die die wesentlichen Punkte regeln. Andererseits gibt es meist einen Ansprechpartner, an den sich der Reisende wenden kann. Außerdem überprüft eine Agentur die Unterkünfte, die sie anbietet, damit es erst gar nicht zu Unstimmigkeiten oder Missverständnissen kommt.

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Ein weiterer Vorteil bei der Buchung über eine Agentur ist die Transparenz. So weist eine Agentur genau aus, was der Mietpreis beinhaltet und welche Nebenkosten auf den Reisenden zukommen.

Oft bietet eine Agentur außerdem die Möglichkeit an, eine Versicherung abzuschließen, die zum Beispiel greift, wenn der Reisende den Urlaub nicht antreten kann oder vorzeitig abbrechen muss.

Welche Kosten fallen beim Ferienhaus an?

Zunächst einmal muss der Reisende natürlich den Mietpreis für das Ferienhaus oder die Ferienwohnung bezahlen. Was dieser Mietpreis beinhaltet, ist aber unterschiedlich. So kann es sein, dass es sich um einen All-Inklusive-Preis handelt.

Doch genauso ist möglich, dass der Mietpreis nur die reine Miete abdeckt und noch Nebenkosten dazukommen.

Zu diesen Nebenkosten gehören dann meist folgende Posten:

  • Strom: Die Energie für die Klimaanlage, den Pool oder die Heizung kann pauschal oder nach dem tatsächlichen Verbrauch abgerechnet werden.

  • Endreinigung: Für die Reinigung der Unterkunft nach der Abreise wird in aller Regel eine Pauschale erhoben.

  • Ähnlich wie in Deutschland die Kurtaxe werden in den USA in einigen Regionen und Städten Abgaben erhoben. Diese lokalen Steuern berechnen sich meist nach der Dauer des Aufenthalts.

  • Extras: Oft kann der Reisende verschiedene Extras dazubuchen, so zum Beispiel ein Babybett, Fahrräder oder auch Bettwäsche und Handtücher.

Außerdem muss der Reisende eine Kaution hinterlegen. Gibt es keinerlei Beanstandungen vom Vermieter, bekommt der Reisende seine Kaution in voller Höhe wieder zurück. Manchmal wird aber auch vereinbart, dass die Kaution mit den Nebenkosten verrechnet wird. In diesem Fall erstattet der Vermieter den Restbetrag.

Noch ein paar allgemeine Tipps zum Schluss

Ferienhäuser und -wohnungen heißen in den USA Vacation Homes oder Vacation Rentals. Und die Beschreibungen der Unterkünfte erfolgen nach dem gleichen Prinzip wie Wohnungsanzeigen und Immobilieninserate. Der Reisende sollte sich deshalb mit den Begrifflichkeiten vertraut machen, um Überraschungen zu vermeiden.

In aller Regel gibt es bei den Unterkünften feste An- und Abreisetage. Oft ist das ein Freitag oder ein Samstag. Außerdem kann der Reisende, ähnlich wie im Hotel, seine Unterkunft üblicherweise erst am späten Nachmittag beziehen. Andersherum muss er vormittags wieder ausziehen.

Die Zeitspanne dazwischen ist notwendig, damit das Haus oder die Wohnung für den nächsten Gast gereinigt werden kann.

Bevor der Reisende seine Koffer auspackt, sollte er einmal durchs Haus gehen und eventuell vorhandene Mängel dokumentieren. So hat er später einen Nachweis dafür, dass er die Schäden nicht verursacht hat.

Ratsam ist außerdem, sich bei der Haftpflichtversicherung zu erkundigen, ob sie im Ferienobjekt greift. Meist deckt der Versicherungsschutz Schäden, die der Reisende während des Urlaubs verursacht, nämlich ab. Eine zusätzliche Versicherung kann er sich dann sparen.

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Gerd Fröhlich, 48 Jahre, Auslandskorrespondent, Gabi Naue-Rogers, 41 Jahre, Expat in Amerika und Tobi Meissner, 38 Jahre, Reiseblogger und Backpacker, sowie Christian Gülcan, Betreiber und Redakteur dieser Seite, schreiben hier Wissenwertes, Tipps, Anleitungen und Ratgeber zu den USA und der Greencard.

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