Eröffnen eines Kontos USA

Infos und Tipps zum Eröffnen eines Kontos in den USA 

Jeder, der als Auswanderer in den USA lebt und dort arbeitet, wird früher oder später auch ein Konto eröffnen. Grundsätzlich ist das Prozedere dabei recht einfach und unkompliziert und folglich auch in verhältnismäßig kurzer Zeit abgeschlossen.

Letztlich interessieren sich amerikanische Banken nämlich nicht dafür, weshalb jemand ein Konto eröffnen möchte, für sie ist weitaus wichtiger, dass alle gesetzlichen Bestimmungen erfüllt sind.

 

Hier alle Infos und Tipps zum Eröffnen eines Kontos in den USA:  

•        Das Prozedere.

Der erste Schritt besteht darin, sich eine Bank aussuchen und dort einen Angestellten anzusprechen oder sich an die Information zu wenden.

Von hier aus geht es dann zu einem Sachbearbeiter, der die Kontoeröffnung übernimmt, indem er die relevanten Daten wie beispielsweise Name, Geburtsdatum, Anschrift und Social Security Number abfragt, die Art des Kontos festhält und die erforderlichen Unterlagen einsieht. Im Grunde genommen ist das dann auch schon alles.

•        Benötigte Unterlagen.

Zu den wichtigsten Voraussetzungen, um überhaupt ein Konto in den USA eröffnen zu können, gehört eine Anschrift. Ist diese gegeben, muss meist ein Lichtbildausweis vorgelegt werden, wobei hier in aller Regel auch der gültige amerikanische Führerschein genügt.

Verfügt der Auswanderer über eine Social Security Number, muss auch diese angegeben werden, da sie den Bezugspunkt zur Steuer darstellt.

Allerdings ist die SSN kein Kriterium für die Kontoeröffnung an sich, denn als Ausländer ist es auch möglich, das sogenannte W8-BEN Formular auszufüllen. Dieses bestätigt, dass der Auswanderer in den USA nicht steuerpflichtig ist und ersetzt damit die SSN.

•        Die Kontoarten.

Prinzipiell unterscheiden sich Konten in den USA danach, ob sie gebührenfrei und dann meist ohne Zinsen geführt werden oder gebührenpflichtig sind, dafür aber Zinsgutschriften erfolgen. Checking Accounts sind mit dem hierzulande bekannten Girokonto vergleichbar und werden in gleicher Weise genutzt. Das bedeutet, das Gehalt fließt meist auf dieses Konto und auch die Rechnungen werden hiervon, in den USA nach wie vor meist per Scheck, bezahlt.

Savings Accounts entsprechen Sparkonten, geraten allerdings zunehmend außer Mode. Money Market Accounts sind ebenfalls eine Art von Sparkonten, wobei hier die höchsten Zinsen gewährt werden. Sehr häufig sind Money Market Accounts allerdings an eine Mindesteinlage gebunden, die sich vielfach zwischen 2000 und 5000 Dollar bewegt, und nicht immer ist es möglich, Schecks auszustellen.

Handelt es sich nicht um ein gebührenfreies Konto, werden meist Kontoführungsgebühren zwischen vier und zehn Dollar fällig. Bei einigen Banken wird die Gebühr allerdings nicht erhoben, wenn das Konto immer einen bestimmten Mindestkontostand aufweist.

•        Kreditkarten.

Grundsätzlich unabhängig von der Art des Kontos erhält der Kontoinhaber Schecks und eine Scheckkarte. Bei dieser Scheckkarte handelt es sich um eine Debit Card, die zwar meist eine Visa-Karte beinhaltet und wie eine Kreditkarte genutzt werden kann, allerdings keine Credit History aufbaut.

Letztere ist allerdings wiederum wichtig, um einen Kredit oder eine Finanzierung zu erhalten, weshalb unbedingt nach der Möglichkeit gefragt werden sollte, eine echte Kreditkarte zu erhalten.

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Thema: Tipps und Infos zur Eröffnung eines Kontos in den USA

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Gerd Fröhlich, 48 Jahre, Auslandskorrespondent, Gabi Naue-Rogers, 41 Jahre, Expat in Amerika und Tobi Meissner, 38 Jahre, Reiseblogger und Backpacker, sowie Christian Gülcan, Betreiber und Redakteur dieser Seite, schreiben hier Wissenwertes, Tipps, Anleitungen und Ratgeber zu den USA und der Greencard.

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