Die Freiheitsstatue besichtigen – Infos & Tipps

Die Freiheitsstatue besichtigen – Infos & Tipps

Die Freiheitsstatue ist nicht nur eines der wichtigsten Wahrzeichen von New York. Vielmehr gehört sie zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten in den USA und verkörpert wie kaum ein anderes Symbol den amerikanischen Traum. Für Millionen von Einwanderern war die Statue of Liberty das Erste, was sie von ihrer neuen Heimat sahen. Bis heute ist die Freiheitsstatue ein echter Touristenmagnet. Wer in New York ist und die Gelegenheit nutzen möchte, um die Freiheitsstatue zu besichtigen, sollte seinen Ausflug deshalb gut planen.

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Die Freiheitsstatue besichtigen - Infos & Tipps

Dazu haben wir Infos und Tipps zusammengestellt!:

Liberty Island und Ellis Island

Die Freiheitsstatue steht auf der kleinen Insel Liberty Island. Übrigens war die Statue ein Geschenk der Franzosen zum 100. Geburtstag der USA. Allerdings wurde die riesige Statue nicht rechtzeitig fertig und bis alle Einzelteile verschifft und vor Ort zusammengebaut waren, sollten noch einmal zehn Jahre vergehen. Doch seitdem ist die Freiheitsstatue untrennbar mit den USA und New York verbunden.

Direkt neben Liberty Island befindet sich die Insel Ellis Island. Was die Geschichte angeht, ist Ellis Island noch ein Stück bedeutsamer. Denn bis 1954 war die Insel das Ziel aller Einwanderer. Hier legten die Schiffe aus Übersee an und hier machten die Einwanderer ihre ersten Schritte auf US-amerikanischem Boden.

Heute beherbergt Ellis Island das Immigration Museum. Der Besucher kann nachvollziehen, wie die Einwanderung früher abgelaufen ist, angefangen beim Gepäckraum bis hin zur Erfassung der Daten und der medizinischen Untersuchung. US-Amerikaner können in der Datenbank abfragen, welche ihrer Vorfahren in Ellis Island angekommen sind und von wo aus sie sich auf den Weg gemacht hatten.

Die Tickets für die Freiheitsstatue beinhalten immer beide Inseln. Der Besucher kann und sollte sich deshalb neben Liberty Island auch Ellis Island anschauen.

Tickets für die Freiheitsstatue

Nachdem die Freiheitsstatue auf einer Insel steht, ist sie nur per Fähre zu erreichen. Und es gibt nur einen Anbieter, der Touristen nach Liberty und Ellis Island bringen darf. Dieser Anbieter heißt “Statue Cruises”.

Die Fähren legen am Battery Park an der Südspitze Manhattans und am Liberty State Park in New Jersey ab. Es gibt jeden Tag mehrere Verbindungen. Allerdings ist die Anzahl an Tickets für einen Besuch der Freiheitsstatue, die verkauft werden, begrenzt.

Deshalb ist es nicht unbedingt ratsam, sein Glück am Terminal zu versuchen. Denn die Gefahr, nur noch ein einfaches Ticket zu bekommen, das die Fahrt mit der Fähre, aber keinen Zutritt zur Freiheitsstatue umfasst, ist ziemlich groß.

Besser ist, die Tickets frühzeitig über die Webseite von Statue Cruises zu buchen. Dabei stehen drei Ticket-Varianten zur Auswahl:

  • Das Reserve Ticket schließt die Fahrt zur Isle of Liberty und zu Ellis Island, den Eintritt ins Immigration Museum und einen Audio-Guide für beide Inseln ein. Der reguläre Preis für einen Erwachsenen beträgt 18,50 Dollar.

  • Im Reserve with Pedestral Ticket ist zusätzlich der Zutritt zum Sockel der Freiheitsstatue enthalten. Auf den Sockel hinauf geht es entweder mit dem Fahrstuhl oder zu Fuß über eine Treppe mit 251 Stufen. Dieses Ticket kostet für einen Erwachsenen ebenfalls 18,50 Dollar.

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  • Drei Dollar teurer ist das Reserve with Crown Access Es umfasst auch den Eintritt in die Krone der Freiheitsstatue. Um in die Krone zu gelangen, muss der Besucher eine enge Wendeltreppe mit 162 Stufen hinaufsteigen. Einen Lift gibt es nicht. Kinder müssen außerdem mindestens 1,22 Meter groß sein.

Hat der Besucher einen Sightseeing-Pass für New York, braucht er kein Extra-Ticket, wenn er nur die Fähre auf die beiden Inseln nehmen möchte. Denn das einfache Ticket ist im Preis enthalten. Der Zutritt zur Freiheitsstatue ist aber nicht dabei. Möchte der Besucher also auch auf den Sockel oder in die Krone der Statue, muss er das entsprechende Ticket kaufen.

Eine Bootstour als Alternative

Wer die Freiheitsstatue aus der Nähe sehen will, aber auf einen Besuch der Inseln verzichten kann, ist mit einer Bootstour gut beraten. Viele Touren führen nämlich an der Freiheitsstatue vorbei. Der Besucher spart auf diese Weise nicht nur Zeit und Geld. Stattdessen hat er eine tolle Perspektive auf die Statue und die Skyline von Manhattan, die für Fotos optimal ist.

Eine Möglichkeit für so eine Bootstour bietet die „Staten Island Ferry“. Sie verkehrt rund um die Uhr zwischen dem Whitehall Terminal und Manhattan. Eine Fahrt dauert eine knappe halbe Stunde und ist komplett kostenlos.

Eine andere Möglichkeit ist eine Tour mit der „Circle Line“. Dieser Anbieter führt typische Touristen-Rundfahrten durch. Der Vorteil dieser Bootstouren ist, dass der Besucher neben der Freiheitsstatue auch viele andere Sehenswürdigkeiten sieht. Besonders eindrucksvoll ist übrigens eine Rundfahrt bei Nacht.

Denn wenn die Freiheitsstatue und die Häuser New Yorks im Dunkeln leuchten, entsteht noch einmal ein ganz anderes Bild. Bei einigen Sightseeing-Pässen sind Bootstouren mit der Circle Line inklusive.

Die Freiheitsstatue besichtigen – lohnt sich das überhaupt?

Ob es sich lohnt, die Freiheitsstatue zu besichtigen, muss am Ende jeder für sich selbst entscheiden. So ist es zweifellos ein unvergessliches Erlebnis, einmal selbst vor der berühmten Statue zu stehen. Außerdem ist die Aussicht, wenn der Besucher in der Krone steht und seinen Blick über die New Yorker Skyline schweifen lässt, grandios. Und wer sich für Geschichte interessiert, kommt auf Ellis Island voll auf seine Kosten.

Andererseits nimmt der Ausflug viel Zeit in Anspruch. Um die Freiheitsstatue und Ellis Island zu besichtigen, sollte mindestens ein halber Tag eingeplant werden. Außerdem muss der Besucher strenge Sicherheitskontrollen passieren. Und neben den vielen anderen Besuchern, die offensichtlich die gleiche Idee hatten, gibt es auf Liberty Island neben der Freiheitsstatue nicht viel zu sehen.

Gute Fotos sind vor Ort kaum möglich, denn dazu ist die Statue zu groß. Hinzu kommt, dass es mitunter gar nicht mit Tickets klappt, die den Zutritt in die Statue ermöglichen. Deshalb kann durchaus eine Überlegung wert sein, sich die Freiheitsstatue nur vom Wasser aus anzuschauen.

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Gerd Fröhlich, 48 Jahre, Auslandskorrespondent, Gabi Naue-Rogers, 41 Jahre, Expat in Amerika und Tobi Meissner, 38 Jahre, Reiseblogger und Backpacker, sowie Christian Gülcan, Betreiber und Redakteur dieser Seite, schreiben hier Wissenwertes, Tipps, Anleitungen und Ratgeber zu den USA und der Greencard.

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