Auf welche hawaiianische Insel soll es gehen?

Auf welche hawaiianische Insel soll es gehen?

Hawaii ist ein echter Sehnsuchtsort. Dabei gibt es kaum eine andere Inselgruppe, die so weit abgelegen im Meer liegt. Bis zum amerikanischen Festland sind es immerhin rund 4.000 Kilometer und bis nach Japan über 6.000 Kilometer. Trotzdem machen sich jedes Jahr viele Menschen auf den Weg, um das Inselparadies im Pazifik hautnah zu erleben.

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Auf welche hawaiianische Insel soll es gehen

Traumstrände, Regenwälder, Vulkane und Wasserfälle, aber auch die vielfältige Kultur begeistern die Touristen. Hawaii hat eine eigene Religion, traditionelle Tänze und Gesänge.

Außerdem gibt es die hawaiianische Sprache „Olelo Hawaii“. Die wahrscheinlich berühmteste Vokabel ist „Aloha“, die sowohl zur Begrüßung als auch zur Verabschiedung genutzt wird.

Gleichzeitig steht das Wort für die Lebenseinstellung auf Hawaii, die von Liebe und Harmonie geprägt ist.

Insgesamt setzt sich das hawaiianische Archipel aus 137 Inseln zusammen. Die meisten davon sind aber nicht bewohnt. Die Hauptinseln bilden die sechs größten Eilande, die sich wie eine Perlenkette aneinanderreihen.

Jede Insel hat ihren ganz eigenen Charakter und ist deshalb für den einen Urlaubstyp besser geeignet als für den anderen. Auf welche hawaiianische Insel soll es also gehen?

Wir stellen die Hauptinseln vor!:

Hawaii

Mit einer Fläche von rund 10.000 Quadratkilometern und einer Breite von 150 Kilometern an der breitesten Stelle ist Hawaii die größte Insel des Archipels. Nicht umsonst hat die Insel auch den Spitznamen Big Island.

Gleichzeitig bietet die Insel einige Superlative. So gibt es hier fünf Vulkane und einer von ihnen ist der Mauna Kea. Vom Meeresboden aus gemessen ist er über 10.000 Meter hoch und damit der höchste Berg der Welt.

Außerdem vereint die Insel fast alle Klimazonen von feuchtwarm bis eisig kalt. Während an den Stränden angenehme 25 Grad herrschen, sind die Spitzen der Vulkane nicht selten von einer dicken Schneeschicht bedeckt.

Mit der Tempelanlage Puuhonua o Honaunau befindet sich auch eines der wichtigsten historischen Heiligtümer auf Hawaii.

Im gleichnamigen Nationalpark gelegen, warten hier unter anderem Überreste der Hofanlagen hawaiianischer Könige und diverse Statuen darauf, besichtigt zu werden.

Darüber hinaus ist Hawaii für seine schwarzen Lavastrände berühmt. Zusammen mit dem türkisblauen Wasser und den Palmen sorgen sie für ein fast schon surreales Bild. Besonders beliebt ist der Punaluu Black Sand Beach Park im Süden der Insel.

Maui

Maui ist die zweitgrößte Insel Hawaiis. Zu den Markenzeichen gehören die beiden Vulkane Haleakala und West Maui Vulcano. Weil sich zwischen ihnen ein weites Tal ausbreitet, wird Maui auch Valley Isla, also Tal-Insel, genannt. Der Haleakala ist für seine sensationellen Sonnenaufgänge über den Wolken weltberühmt.

Ansonsten ist Maui vor allem für seine Vielfalt und die Kontraste bekannt. Die Insel bietet Berge und Regenwälder, moderne Strandresorts und ursprüngliche Dörfer, idyllische Wanderwege und quirlige Nachtclubs.

Wer alle Facetten einer Insel erleben will, ist auf Maui bestens aufgehoben. Weil die hawaiianische Insel bei Touristen beliebt ist, ist das Angebot an Hotels und Unterkünften, Autovermietungen und Tourveranstaltern groß.

Ein besonderes Highlight für Fans von Roadtrips ist die Road to Hana.

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Die rund 100 Kilometer lange Strecke mit 600 Kurven und 54 Brücken führt vorbei an Wasserfällen, Wäldern und der steilen Küste und zählt zu den schönsten Strecken für Roadtrips weltweit.

Für entspannte Tage am Meer hält die Insel insgesamt 50 Kilometer Strand bereit. Natürlich ist hier auch möglich, mit dem Surfbrett über die Wellen zu reiten.

Oahu

Übersetzt bedeutet Oahu so viel wie Sammelpunkt oder Versammlungsplatz. Dieser Name passt auch sehr gut zur drittgrößten hawaiianischen Insel. Denn hier befinden sich sowohl Honolulu, die Hauptstadt Hawaiis, als auch der Honolulu International Airport. Rund 70 Prozent der gesamten Bevölkerung Hawaiis wohnen auf Oahu, 80 Prozent davon in der Hauptstadt.

Honolulu ist nicht nur die Hauptstadt, sondern auch die einzige Großstadt des Archipels. Hier gibt es ein großes Angebot an Geschäften, Einkaufszentren, Restaurants und Clubs.

Ganz in der Nähe der Hauptstadt liegt auch der berühmte Waikiki Beach. Wer dem Trubel der Stadt entfliehen möchte, kann einfach auf einen der abgelegeneren Strände ausweichen, so zum Beispiel den kleinen Makapuu Beach oder den Waimanalo Beach im Osten der Insel.

Zu den berühmtesten Sehenswürdigkeiten auf Oahu gehört der Militärstützpunkt Pearl Harbor.

Die hawaiianische Insel Oahu ist das ideale Ziel für alle, die die Mischung aus Städtereise und Strandurlaub, Trubel und Entspannung mögen.

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Kauai

Kauai ist die älteste hawaiianische Insel. Sie liegt am nördlichsten und ist wegen ihrer üppigen Vegetation auch als Garteninsel bekannt. Als grünste Insel ist sie fast vollständig von Regenwald bedeckt. Damit die Natur erhalten bleibt, sind 80 Prozent der Landfläche Naturschutzgebiet. Häuser dürfen maximal so hoch sein wie eine Palme.

Neben den üppigen, sattgrünen Wäldern ist Kauai auch für seine steilen Küsten bekannt. Besonders eindrucksvoll ist die Na Pali Coast im Nordwesten. Ein toller Blick auf die majestätischen Klippen ergibt sich vom Kalalau Trail aus.

Dieser Wanderweg schlängelt sich auf einer Länge von 18 Kilometern an der Nordküste entlang durch das Kalalau Valley. Nicht weniger beeindruckend ist der Waimea Canyon.

Seine tiefen Schluchten und die rötlichen Felsen erinnern an den Grand Canyon im US-Bundesstaat Arizona, weshalb die hawaiianische Variante auch „Grand Canyon des Pazifiks“ genannt wird.

Wer sich für Natur begeistert, ist auf Kauai genau richtig. Aber auch Fans von Traumstränden kommen voll auf ihre Kosten. Denn die rund 180 Kilometer lange Küstenlinie bietet rund 70 paradiesische Strände. Auf Kauai leben etwa 65.000 Menschen, die größte Stadt der Insel ist Kapaa.

Molokai

Auf Molokai geht es langsam, ruhig und total entspannt zu. Gerade einmal rund 7.000 Menschen bewohnen die Insel. Anstelle von großen Hotelanlagen und einem pulsierenden Nachtleben liegen den Menschen der natürliche Charakter und die Natur der Insel am Herzen.

Weil es bisher immer gelungen ist, große Bauvorhaben erfolgreich abzuweisen, gilt Molokaii als die ursprünglichste Insel des Archipels.

Wer hier Urlaub macht, kommt der hawaiianischen Kultur besonders nahe. Jeden Monat findet ein Fest zu Ehren der Geburt der Hula-Göttin Laka statt und im Halawa Valley, einem historischen Tal mit Wasserfällen, befinden sich mehrere heilige Stätten.

Aber auch wer sich am Strand entspannen will, kommt auf seine Kosten. So erstreckt sich im Süden über eine Länge von fünf Kilometern mit dem Papohaku Beach einer der längsten weißen Sandstrände Hawaiis.

Lanai

Die kleinste bewohnte Insel Hawaiis ist gerade einmal 29 Kilometer lang und 21 Kilometer breit. Dafür ist die Insel das optimale Ziel für alle, die Luxus mögen. Gleich zwei Fünf-Sterne- und ein Drei-Sterne-Resort laden hier nämlich zu einem Traumurlaub ein.

Ansonsten punktet die Insel mit Ruhe und Natur. Mit knapp 3.200 Bewohnern gibt es weder große Einkaufszentren noch laute Clubs. Für einen Ausflug bietet sich aber zum Beispiel der Garten der Götter an, eine Landschaft aus rötlichen Felsen, die fast unwirklich erscheint.

Auch fürs Wandern ist die kleine Insel wie gemacht. Der bekannteste Wanderweg ist der rund 20 Kilometer lange Munroe Trail, der durch bergiges Grasland und Regenwälder zum 1.027 Meter hohen Gipfel des Lanaihale führt.

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Gerd Fröhlich, - Auslandskorrespondent, Gabi Naue-Rogers, - Expat in Amerika (USA) und Tobi Meissner, - Reiseblogger und Backpacker, sowie Christian Gülcan, Betreiber und Redakteur dieser Webseite, schreiben hier Wissenswertes, Tipps, Anleitungen und Ratgeber zu den USA und der Greencard.

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