5 Gründe für einen Trip in den Osten Kanadas

5 Gründe für einen Trip in den Osten Kanadas

Kanada steht bei vielen Leuten auf der Liste mit den Wunsch-Reisezielen ziemlich weit oben. Das ist auch nicht weiter verwunderlich. Denn die Mischung aus atemberaubender Natur, endlos weiten Landschaften und pulsierenden Großstädten ist in dieser Form wohl einmalig auf der Welt. Dabei sind die beiden Provinzen Quebec und Ontario besonders eindrucksvoll. Warum?

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5 Gründe für einen Trip in den Osten Kanadas

Hier sind fünf Gründe für einen Trip in den Osten Kanadas!:

  1. Tiere in der freien Natur beobachten

Wer sich für Elche, Bären, Wölfe, Wale und andere Tiere begeistert und Spaß daran, durch die Natur zu streifen, kommt im Osten Kanadas voll auf seine Kosten. Ursprüngliche Landschaften und die wilde Natur laden das ganze Jahr über dazu ein, die eindrucksvolle Flora und Fauna hautnah zu erleben.

Von Mai bis Oktober kommen zum Beispiel im Saguenay Fjord in Quebec viele Blau- und Buckelwale zusammen. Und es ist ein unvergessliches Erlebnis, wenn sich neben dem Boot plötzlich ein riesiger Wal aus dem Wasser erhebt.

In Ontario hingegen kann der Reisende beobachten, wie Bärenfamilien und Wolfsrudel durch die tiefen Wälder streifen oder Elche Abkühlung in einem der Seen suchen, während ganze Schwärme von Kanadagänsen laut schnatternd davonfliegen.

  1. In besonderer Kulisse sportlich aktiv sein

Kanadas Natur hat nicht nur grandiose Landschaften mit einer reichen Artenvielfalt zu bieten, sondern schafft auch optimale Bedingungen für spannende Aktivitäten. Ob Wintersport in den Skigebieten, ausgiebige Touren auf den gut 800 Kilometer langen Fahrradstrecken, Wanderungen durch die Nationalparks oder Wassersport auf den riesigen Seenlandschaften: Im Osten Kanadas ist für jeden Geschmack etwas dabei.

Allein über die Provinz Ontario verteilen sind rund 400.000 Flüsse und Seen. Je nach Jahreszeit kann der Reisende hier angeln, Kajak fahren, sich beim Rafting versuchen oder mit Schlittschuhen über das Eis tanzen. Mit dem Rideau Canal, der durch Kanadas Hauptstadt verläuft, gibt es im winterlichen Ottawa sogar die längste Schlittschuhbahn weltweit.

Einen besonderen Nervenkitzel hingegen verspricht der Palissades de Charlevoix. Etwa 100 Kilometer nördlich von der Stadt Quebec gelegen, kann der Reisende hier einen rund 400 Meter hohen Granitfelsen hinaufklettern. Von oben eröffnet sich ein toller Ausblick über die Landschaft.

Bei der Klettertour ist der Reisende zwar gut gesichert, so dass nichts passieren kann. Trotzdem braucht es Mut, zumal der Rückweg über eine Hängeseilbrücke in 60 Metern Höhe führt.

  1. Wunderschöne Großstädte erleben

Auf der einen Seite gibt es im Osten Kanadas weite Landschaften mit unberührter Natur, in denen der Reisende über viele Kilometer bestenfalls frei lebenden Tieren, aber keinen Menschen begegnet. Hier kann er die Stille aufsaugen und die malerische Umgebung in vollen Zügen genießen.

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Auf der anderen Seite gibt es moderne und quirlige Großstädte. In Montreal, Ottawa, Toronto oder Quebec erwartet den Reisenden die ganze Bandbreite an Geschichte und Kultur, Handel, Gastronomie und Nachtleben.

Der Kontrast könnte kaum größer sein. Doch genau dieser Kontrast ist eben auch das, was den Osten Kanadas so besonders und einzigartig macht.

  1. Köstlich schlemmen

Wer viel an der frischen Luft unterwegs ist, bekommt natürlich auch ordentlich Hunger. Umso schöner ist dann, dass die Küche im Osten Kanadas einige Leckereien bereithält. Eine kanadische Spezialität ist zum Beispiel die Poutine. Hierbei handelt es sich um ein Fast-Food-Gericht aus Pommes Frites, die mit Käse überbacken und Bratensoße garniert sind.

Als Begleitung dazu bietet sich ein Craft-Beer an. Die besonderen Bier-Spezialitäten sind im Osten Kanadas schwer angesagt und machen dem hochkarätigen Wein, der hier ebenfalls angebaut wird, durchaus Konkurrenz.

Wer gerne Süßes mag, sollte sich die Beaver Tails auf keinen Fall entgegen lassen. Das Gebäck besteht aus einem süßen Teig, der mit weiteren süßen Zutaten belegt ist. Der Name kommt daher, dass das Gebäck eine ähnliche Form hat wie ein Biberschwanz.

Eine optimale Möglichkeit, um die Küche Ostkanadas kennenzulernen, bieten die vielen Food Festivals, die über das Jahr verteilt stattfinden. So gibt es zum Beispiel das Wine and Food Festival in Ottawa und Quebec, das Taste of Toronto in Ontario oder das Mondial de la Bière.

Spannend ist außerdem ein Bummel über den berühmten Flavour Trail in Quebec. Wie der Name schon andeutet, kann sich der Reisende auf dem Pfad durch lokale Gerichte futtern und erleben, wie Kanada schmeckt.

  1. Pure Freiheit genießen

Wenn der Reisende mit seinem Mietwagen im Osten Kanadas unterwegs ist, stellt sich unweigerlich das Gefühl von echter Freiheit ein. Vor allem während des Indian Summer wird ein Roadtrip zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Denn die Landschaften zeigen sich dann von ihrer schönsten Seite, mit rot leuchtendem Ahorn, Pflanzen in allen nur erdenklichen Farben, einer goldglänzenden Sonne und dem Duft von Herbst in der Nase.

Der Stress des Alltags ist plötzlich ganz weit weg und das Abenteuer ruft. Mehr Kanada-Feeling geht nicht!

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Gerd Fröhlich, 48 Jahre, Auslandskorrespondent, Gabi Naue-Rogers, 41 Jahre, Expat in Amerika und Tobi Meissner, 38 Jahre, Reiseblogger und Backpacker, sowie Christian Gülcan, Betreiber und Redakteur dieser Seite, schreiben hier Wissenwertes, Tipps, Anleitungen und Ratgeber zu den USA und der Greencard.

Ein Gedanke zu „5 Gründe für einen Trip in den Osten Kanadas“

  1. Meine Freundin und ich LIEBEN Tiere! Das ist einer der Hauptgründe, weshalb wir mal nach Kanada wollten. Das und die Tatsache, dass es uns in kälteren Regionen im Schnitt besser gefällt, warum auch immer.
    Hoffentlich nehmen es uns die Bären nicht böse, wenn wir wandern gehen… 🙂

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