Günstiger Mietwagen in den USA – Infos und Tipps

Günstiger Mietwagen in den USA – Infos und Tipps

Die USA sind ein Autofahrerland. Es gibt zwar auch öffentliche Verkehrsmittel, doch selbst in den Großstädten wird es ohne eigenes Auto schwierig. Wer als Tourist oder Neu-Auswanderer in den USA unterwegs ist, wird deshalb oft auf einen Mietwagen zurückgreifen.

Und weil die Entfernungen in den USA ganz schön groß sein können, wird vermutlich viel Zeit im Mietwagen verbracht werden. Daher sollte das Auto gut in Schuss, bequem und angenehm zu fahren sein. Andererseits sollten sich auch die Kosten in Grenzen halten.

Schließlich soll der Mietwagen nicht einen Großteil des Budgets verschlingen. Worauf gilt es beim Mieten eines Fahrzeugs also zu achten?

Hier sind einige Infos und Tipps rund
um einen günstigen Mietwagen in den USA!:

 

Günstigen Mietwagen über ein Vergleichsportal finden

Auf der Suche nach einem Mietwagen kann sich der Reisende direkt an einen Autoverleiher wenden. Sowohl vor Ort als auch im Internet sind zahlreiche Autoverleiher vertreten, die Mietwagen in verschiedenen Kategorien und Preisklassen anbieten.

Um sich einen Überblick zu verschaffen und ein gutes Angebot zu finden, ist es aber recht mühsam, jeden Autoverleiher einzeln abzuklappern. Deutlich komfortabler ist die Suche über ein Vergleichsportal. Ein Vergleichsportal listet die Angebote verschiedener Verleiher auf und berücksichtigt dabei die vorher eingestellten Kriterien. Bucht der Reisende über ein deutsches Vergleichsportal, kann er meist für recht kleines Geld auch gleich ein Versicherungspaket dazubuchen.

In den USA wären die Versicherungen oft deutlich teurer. Außerdem kann sich der Reisende bei Fragen oder Problemen an eine deutschsprachige Kundenhotline wenden. Ein weiterer Vorteil bei einer Online-Buchung ist, dass das Fahrzeug am gewünschten Ort bereitsteht. Und meist ist es möglich, die Reservierung recht kurzfristig wieder zu stornieren, falls doch etwas dazwischenkommen sollte.

 

Davon hängt der Mietwagenpreis ab

Wie teuer die Miete für das Fahrzeug ist, hängt von mehreren Faktoren ab. Die wichtigsten dabei sind folgende:

  • Verleiher: Jeder Autoverleiher verfolgt sein eigenes Konzept. Während der eine Verleiher vor allem kostengünstig Autos vermieten will, setzt der andere Verleiher in erster Linie auf eine gute Qualität und einen umfangreichen Service. Wieder ein anderer Autovermieter versucht, günstige Preise mit Qualität und Service unter einen Hut zu bringen, und landet damit irgendwo im mittleren Preissegment. Der Reisende ist gut beraten, wenn er auf die Bewertungen anderer Kunden achtet. So kann er sich ein Bild davon machen, welche Erfahrungen Kunden mit dem jeweiligen Anbieter gemacht haben.

 

  • Zeitpunkt der Buchung: Den einen, perfekten Zeitpunkt für die Buchung des Mietwagens gibt es nicht. Aber ähnlich wie bei Reisen gilt, dass der Reisende seinen Mietwagen so früh wie möglich reservieren sollte. Denn eine frühe Buchung wird oft mit satten Frühbucherrabatten belohnt. Zudem stehen die Chancen gut, dass der Traumwagen verfügbar ist. Bucht der Reisende eher kurzfristig, muss er sich mit dem begnügen, was noch frei ist.

 

  • Mietdauer: Je länger der Reisende seinen Mietwagen bucht, desto günstiger ist meist der Mietpreis pro Tag.

 

  • Fahrzeug: Je nach Größe des Fahrzeugs sind die Mietwagen in verschiedene Kategorien eingeteilt. Die kleinsten Fahrzeuge gehören zur Economyklasse. Etwas größer sind die Fahrzeuge der Kompaktklasse. Möchte der Reisende nur kurze Strecken zurücklegen oder nur eine Stadt samt Umland erkunden, reicht ein Mietwagen der Economy- oder Kompaktklasse prinzipiell aus. Ist eine längere Tour geplant, sollte es ein Mittelklassewagen sein. Denn er ist nicht nur größer, sondern auch bequemer.

Und die Preisunterschiede in den unteren Fahrzeugkategorien fallen kaum ins Gewicht. Aber Achtung: Amerikanische Autos haben einen recht hohen Spritverbrauch. Neben der Fahrzeugkategorie spielt auch die Ausstattung eine Rolle. Eine Klimaanlage, ein Kindersitz oder ein Navigationsgerät beispielsweise sind Extras, die vergleichsweise teuer werden können.

Ähnliches gilt für Versicherungen. Eine Haftpflicht- und eine Vollkaskoversicherung sollte der Reisende immer abschließen, eine Diebstahlversicherung sowie eine Glas- und eine Reifenversicherung können sinnvolle Ergänzungen sein. Beim Autoverleiher in den USA sind Versicherungen aber meist sehr teuer. Kostengünstiger ist es, den Versicherungsschutz in Deutschland zu buchen.

  • One Way oder Round Trip: Der Mietwagen kann entweder dort wieder abgegeben werden, wo ihn der Reisende in Empfang genommen hat. Oder der Reisende gibt das Fahrzeug an einem anderen Standort ab. In letzterem Fall wird häufig eine Einweggebühr (Drop Charge) erhoben. Diese ist aber nicht immer schon im Mietpreis enthalten. Der Reisende sollte deshalb in den Vertragsbedingungen nachlesen, ob bei der Abgabe des Mietwagens Zusatzkosten auf ihn zukommen.

Wissenswertes rund um den Mietwagen in den USA

Grundsätzlich gestaltet sich die Nutzung eines Mietwagens in den USA genauso wie in Deutschland. Ein paar kleine Unterschiede und Besonderheiten gibt es aber trotzdem:

  • Bei der Buchung eines Mietwagens kann das Alter eine Rolle spielen. So gibt es Bundesstaaten und Autoverleiher, bei denen der Fahrer mindestens 25 Jahre alt sein muss. Andere Verleiher akzeptieren Fahrer ab 21 Jahren. Junge Fahrer im Alter zwischen 21 und 24 Jahren müssen dann aber eine Extragebühr bezahlen, die etwa 25 US-Dollar pro Tag beträgt. Unter 21 Jahren kann in den USA, mit Ausnahme vom Bundesstaat New York, kein Auto gemietet werden.

 

  • Wer in den USA ein Auto mieten möchte, braucht eine Kreditkarte. Wird der Mietwagen über ein Online-Portal gebucht, kann der Mietpreis als solches zwar manchmal auch anders bezahlt werden. Aber spätestens bei der Abholung des Autos muss eine Kreditkarte vorgelegt werden, denn sie wird mit einer Kaution und eventuell weiteren Kosten (z.B. für die erste Tankfüllung oder Extras wie einen Kindersitz) belastet.

 

  • Neben einer Kreditkarte braucht der Fahrer in den USA zum einen seinen deutschen Führerschein und zum anderen einen internationalen Führerschein. Der internationale Führerschein kann in Deutschland bei der Führerscheinstelle beantragt werden und wird für drei Jahre ausgestellt. Der Autoverleiher wird zwar nicht unbedingt nach dem internationalen Führerschein fragen. Spätestens wenn der Reisende in eine Verkehrskontrolle gerät, werden die Polizisten den internationalen Führerschein aber sehen wollen.

 

  • Mietwagen in den USA haben praktisch alle ein Automatikgetriebe. Eine manuelle Gangschaltung wird der Reisende so gut wie nicht antreffen.

 

  • Ein Tag bei der Automiete umfasst 24 Stunden. Nimmt der Reisende seinen Mietwagen um 10 Uhr in Empfang und hat er das Auto für einen Tag gemietet, dann endet die Mietdauer am Folgetag ebenfalls um 10 Uhr. Gibt er das Fahrzeug früher zurück, erhalt er keinen Rabatt. Andersherum muss er aber einen weiteren Miettag bezahlen, wenn er das Auto zu spät zurückgibt.

 

  • Was die Tankregelung angeht, so fährt der Reisende mit der Variante „voll/voll“ am besten. Hierbei übernimmt der Reisende den Mietwagen mit vollem Tank und gibt ihn vollgetankt auch wieder zurück. Eher ungünstig ist es, wenn der Reisende das Fahrzeug vollgetankt übernimmt und mit leerem Tank abgeben kann. Denn die Chance, dass der Tank am Ende wirklich leer ist und der Reisende nicht umsonst Benzin gekauft hat, ist eher gering. Und: Der Reisende sollte darauf achten, dass er keine Kilometerbegrenzung hat. Denn gerade in den USA ist es nicht einfach, die Strecken vorher genau zu berechnen. Hat der Reisende eine Kilometerbegrenzung und überschreitet er diese, können die Zusatzkilometer ziemlich teuer werden.

Die Abholung und die Abgabe des Mietwagens

Der Reisende kann schon bei der Buchung angeben, wo er seinen Mietwagen abholen möchte. Meist stehen dabei mehrere Standorte zur Verfügung, etwa eine Abholstation direkt am Flughafen und Filialen in der Stadt. Entscheidet sich der Reise dafür, seinen Mietwagen schon am Flughafen in Empfang zu nehmen, findet er das Büro des Autoverleihers manchmal direkt am Terminal. Oft sind die Büros aber etwas außerhalb des Terminals. In diesem Fall stehen Shuttle-Busse bereit.

Am Schalter angekommen, legt der Reisende seine Buchungsunterlagen vor. Der Mitarbeiter wird dann noch einmal die wichtigsten Punkte durchsprechen. Mitunter wird er auch ein Upgrade oder ein Versicherungspaket anbieten. Anschließend braucht der Mitarbeiter die Kreditkarte. Sie wird mit einer Mietkaution belastet und sichert die Kosten für eventuelle Extras ab. Sind die Formalitäten erledigt, bekommt der Reisende einen Zettel.

Damit kann er sich auf den Weg zum Parkplatz machen und seinen Mietwagen in Empfang nehmen. Sofern es ein Übergabeprotokoll gibt, sollte der Reisende darauf achten, dass offensichtliche Schäden am Fahrzeug darin vermerkt sind. In den USA sind die Verleiher zwar nicht kleinlich, sind bereits vorhandene Mängel im Protokoll erfasst, gibt es aber später keinen Ärger.

Die Abgabe des Mietwagens erfolgt schnell und unkompliziert. Der Reisende muss dazu nur zum vereinbarten Abgabepunkt fahren, sein Fahrzeug dort abstellen und dem Mitarbeiter am Schalter den Autoschlüssel übergeben. Das ist alles – Papierkram fällt nicht an.

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