George W. Bush politisches Erbe Amerika hat gewählt, Barack Obama wird neuer Präsident. Allerdings wird Barack Obama nicht nur der 44. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, sondern auch Nachfolger von George W. Bush. Grund genug also, sich einmal damit zu beschäftigen, welches Erbe, im positiven wie im negativen Sinne, Bush ihm hinterlässt. Fairerweise muss man sehen, dass die acht Jahre, in denen Bush regiert hat, von einem wesentlichen Ereignis geprägt waren: dem Terroranschlag am 11. September 2001. Bush´s Politik war in der Folge letztlich nichts anderes als ein Kampf für Freiheit und Demokratie - und gegen den Terror.
Seine Antwort auf den Terror waren Kriege, etwa ab 2001 in Afghanistan oder ab 2003 erneut im Irak. Kritiker verurteilen diesen Hardliner-Kurs und darüber hinaus seine Haltung gegenüber der europäischen Klimapolitik, sein Verhalten infolge des Hurrikans Katarina, der große Verwüstungen anrichtete, und auch die amerikanische Finanzpolitik, die ihren dramatischen Höhepunkt in der Finanzkrise fand. Aber würde man es sich nicht zu einfach machen, wenn man nur alles schlecht reden würde, was Bush´s Politik bewirkt hat? Krieg ist zweifelsohne immer das letzte Mittel, das immer tausende von unschuldigen Opfern fordert und extrem viel Geld kostet. Demgegenüber steht jedoch, dass Bush die Menschen in Afghanistan und im Irak, wenn auch ungefragt, von der Diktatur befreit hat. Zudem ist seine Anti-Terror-Politik insofern von Erfolg gekrönt, als dass es in Amerika, im Gegensatz zu Europa, keine Terroranschläge mehr gab und es die Überwachung von Emails und Telefonaten Terroristen auf der ganzen Welt sehr viel schwerer macht, auch wenn der Preis für diese Sicherheit hoch ist. Als Fazit bleiben zwei Tatsachen übrig. Im Nachhinein zu kritisieren, ist immer einfach, aber fraglich ist, weshalb jemand, dessen Politik doch so schlecht war und der als eher ungebildet und mit einem flapsigen Verhalten gilt, ein zweites Mal gewählt wurde. Zum anderen bleibt die Erkenntnis, dass Bush, wenn auch mit weniger diplomatischem Geschick, letztlich nicht anders regiert hat als seine Vorgänger und seine Nachfolger, nämlich immer in Abstimmung mit den wirklichen Machthabern aus Wirtschaft und Industrie. Weiterführende Ratgeber für Auswanderer und zu den USA: Die 8 gefaehrlichsten Staedte in den USA Einfuhrbestimmungen in die USA Lebenshaltungskosten in den USA Die peinlichsten Fettnaepfchen in den USA Kostenfreie Freizeitaktivitaeten in New York
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1Kommentar am Wednesday, 31 December 2008 11:39
Er wurde ein zweites Mal gewählt, weil er für das Thema Waffen und den christlichen Glauben eintrat und damit die \\\"ländliche\\\" Bevölkerung auf seiner Seite hatte, außerdem konnte er mit der Angst der Menschen spielen, indem er sich als starker Krieger darstellte. Bush ist ein Kriegstreiber und gehört genauso verurteilt wie jeder afrikanische Warlord. Denn er kennt genauso wenig Moral, kann sich bloß besser hinter den Anschlägen verstecken, um seine Ölkriege mit ANGST zu m
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