Die peinlichsten Fettnäpfchen in den USA

Die peinlichsten Fettnäpfchen in den USA 

Jedes Land hat seine Eigenheiten und dementsprechend auch die ihm eigenen Benimmregeln.

Einige Gepflogenheiten mögen dem Tourist oder Auswanderer, der sich in den USA aufhält, dabei zwar etwas komisch oder übertrieben erscheinen, allerdings kann es schnell Ärger einbringen und teuer werden, wenn er sich nicht daran hält. 

 

Hier daher eine kleine Zusammenstellung der
peinlichsten Fettnäpfchen, die in den USA lauern:

•        Polizisten verärgern.

Polizisten genießen in den USA ein hohes Ansehen. Als Respektpersonen möchten sie genauso auch behandelt werden und verstehen daher wenig Spaß.

Füllt sich ein Polizist auf den Arm genommen, kann dies im schlimmsten Fall mit einer vorübergehenden Verhaftung inklusive Verhör und Durchsuchung nach Waffen oder Drogen enden. Bei Verkehrkontrollen gilt es, ruhig zu bleiben, hektische Bewegungen zu vermeiden, sitzenzubleiben und artig den Anweisungen zu folgen.

•        Kein Trinkgeld geben.

In den USA wird immer ein Trinkgeld gegeben, unabhängig davon, wie gut oder schlecht der Service war. Bei schlechtem Service beträgt das Trinkgeld zehn Prozent der Rechnungssumme vor Steuern, bei einem Service, der in Ordnung war, 15 Prozent.

War der Service sehr gut, wird ein entsprechend höheres Trinkgeld gegeben. Vor allem in Touristenhochburgen werden 15 Prozent Trinkgeld oft schon automatisch auf die Rechnung gesetzt. Ist der Gast damit nicht einverstanden, kann er diesen Posten allerdings streichen und entsprechend umändern.

•        Enge Badehosen tragen.

Touristen und Einwanderer an Amerikas Stränden lassen sich an ihren engen, knapp geschnittenen Badehosen erkennen. In Amerika ist es nämlich üblich, weit geschnittene Badeshorts zu tragen. 

•        Öffentlich Alkohol trinken.

Alkoholkonsum ist in den USA ein sehr sensibles Thema. Sofern Alkohol außerhalb eines klar abgrenzten Party- oder Gaststättenbereiches getrunken werden soll, muss dieser mit einer Papiertüte umhüllt werden. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um billigen Fusel oder teuren Champagner handelt.

Wer sich sichtlich angeheitert auf öffentlichen Straßen bewegt, riskiert eine Verhaftung sowie eine Übernachtung in der Ausnüchterungszelle.

Wer betrunken am Steuer erwischt wird, muss beispielsweise in Kalifornien ebenfalls mit einer Nacht in der Zelle und einer Geldstrafe von rund 10.000 Dollar rechnen, sofern es sich um ein erstmaliges Vergehen handelt. 

•        Böse Wörter benutzen.

Vor allem in Rap- und HipHop-Songs sind Worte wie „nigga“, „bitch“ oder „ho“ keine Seltenheit. Das bedeutet allerdings nicht, dass Touristen oder Auswanderer diese Worte ebenfalls benutzen sollten.

Aus ihrem Mund klingen solche Worte nämlich nicht wie coole Umgangssprache, sondern gelten als Beleidigung und massive Provokation. 

 

•        Unbekleidet in der Sauna sitzen.

In den USA wird die Sauna grundsätzlich immer in Badebekleidung aufgesucht. Nackt in der Sauna zu sitzen, kann zum sofortigen Rausschmiss und bei Männern schlimmstenfalls sogar zu einer Anzeige wegen sexueller Belästigung führen.

•        Zum dritten Date einladen.

Die Amerikaner haben klare Regeln fürs Daten. Eine oder zwei Verabredungen sind okay und völlig harmlos.

Folgt jedoch die Einladung zu einem dritten Date, bedeutet das, dass ernsthaftes Interesse besteht und die Absichten weit über ein unverfängliches Kennenlernen hinausgehen.

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