Arbeitnehmer in den USA

Als Arbeitnehmer in den USA

Nach wie vor ist die USA eines der beliebtesten Auswanderungsziele deutscher Arbeitnehmer, sei es um dauerhaft in den USA zu bleiben oder um in einem begrenzten Zeitraum Geld zu verdienen und neue Erfahrungen zu sammeln. 

Der Traum vom Tellerwäscher zum Millionär ist heute zwar sicher nicht mehr so einfach wie noch im 19. Jahrhundert, dennoch bietet der amerikanische Arbeitsmarkt nach wie vor eine Unmenge an Möglichkeiten.

Die USA sind wirtschaftlich gesehen unumstritten die größte Macht der Welt und als Marktführer in vielen Branchen ständig auf der Suche nach gut ausgebildeten Arbeitskräften. Während Facharbeiter und Wissenschaftler in Amerika sehr gute Berufsaussichten haben, werden sich Arbeitnehmer ohne Schulabschluss oder mit wenig Qualifikationen vermutlich ebenso schwer tun wie zu Hause. Die Arbeitsbedingungen in den USA sind meist härter als in Deutschland, wer keine oder nur schlechte Leistung erbringt verliert seinen Job wesentlich schneller, es wird viel Einsatz und Engagement bei relativ niedrigen Einstiegsgehältern erwartet, lange Arbeitszeiten und wenig Urlaub bestimmen meist den Berufsalltag.

Nicht zu vergessen sind die Sozialleistungen bei Krankheit oder Arbeitslosigkeit, die mit den deutschen nicht zu vergleichen sind. Trotzdem hat jeder, der ernsthaft bemüht ist, die Chance, erfolgreich viel Geld zu verdienen. Am besten ist natürlich, wenn man schon vor der Abreise einen Job in der Tasche hat. Wer als Tourist ohne Visa in die USA einreist, sollte aber lieber nicht nach einer Arbeitsstelle suchen und auf keinen Fall arbeiten gehen. Um den Job kennen zu lernen ist es möglich, ein Arbeitsvisum zu beantragen, dass konkret auf die Tätigkeit und die Aufenthaltsdauer zugeschnitten ist.

Das H-Visum 

Neben der Greencard, die natürlich das beliebteste und begehrteste Dokument bei einer geplanten Auswanderung ist und um das man sich entweder selbst bewirbt oder das vom neuen Arbeitgeber beantragt wird, besteht die Möglichkeit ein H-Visum zu beantragen. Das H-Visum, das es in verschiedenen Ausführungen je nach Berufsgruppe gibt, regelt die Dauer des Aufenthaltes und der Beschäftigung und wird gemeinsam vom Arbeitnehmer und dem Arbeitgeber beantragt.

Das L1-Visum 

Arbeitnehmer, die von einem deutschen Unternehmen in ein Tochterunternehmen in den USA wechseln, erhalten ein L1-Visum, das in der Regel vom Arbeitgeber beantragt wird und worum man sich selbst nicht kümmern muss. Um beispielsweise als Praktikant an einem Austauschprogramm teilzunehmen, benötigt man je nach Tätigkeit, ein Visum meist der Kategorie J1 oder Q1. Dieses Visum wird gemeinsam mit der Austauschorganisation beantragt. Daneben gibt es eine ganze Reihe weiterer Visa, die Sonderfälle und Ausnahmen regeln. Die Devise lautet also, sich vorher gut zu informieren und genügend Zeit für die Bearbeitung des richtigen Visums einzuplanen.

Video zum J1-Visum:

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Thema: Arbeitnehmer USA

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